Grade-adjusted pace (GAP)

Grade-adjusted pace (GAP) ist dein Lauftempo, korrigiert um die Höhenmeter unterwegs: das Tempo, das du auf flachem Gelände bei gleicher Belastung gelaufen wärst. So zählt ein schwerer Hügellauf fair mit, auch wenn das rohe Tempo dann wenig aussagt.

Was ist Grade-adjusted pace?

Bergauf kostet ein Tempo viel mehr Energie als dasselbe Tempo auf flachem Gelände; bergab kostet es weniger — bis zu einem Punkt, denn steiles Bergab bremst gerade ab. Deine Uhr zeigt dein echtes Tempo, aber das unterschätzt die Belastung eines Anstiegs und überschätzt die einer Abfahrt. GAP rechnet die Steigung in ein flaches Äquivalenttempo um, sodass Belastung und Tempo wieder zueinander passen.

Ein Beispiel: 5:30/km zügig bergauf kann von der Belastung her etwa 4:50/km auf flachem Gelände entsprechen. GAP macht das sichtbar, ohne dass du dein echtes Tempo aus den Augen verlierst — das bleibt einfach dein echtes Tempo.

Wofür nutzt du GAP?

GAP ist vor allem für zwei Dinge nützlich: deine Belastung und Energiesysteme auf hügeligem Gelände fair zu bestimmen und im Gelände gezielt über die Belastung zu steuern. Für Schwellen- oder Tempoarbeit auf einer welligen Strecke ist GAP eine bessere Leitlinie als das rohe Tempo, das bei jeder Steigung springen würde.

Kenne die Grenzen: Höhendaten aus GPS und Barometer enthalten Rauschen, und die Umrechnung ist ein Modell, das nicht jeden Untergrund, Wind oder Laufstil erfasst. Nutze GAP als bessere Schätzung der Belastung, nicht als exakte Wahrheit.

Wie Trimetra dies personalisiert

Trimetra nutzt Grade-adjusted pace, um die Anstrengung deiner Hügeleinheiten fair in deine Belastung und Energiesystem-Verteilung einfließen zu lassen, statt sich auf das rohe Tempo zu verlassen. Das Tempo, das dir angezeigt wird, bleibt immer dein echtes Tempo — GAP arbeitet im Hintergrund an einem faireren Belastungsbild.

Häufige Fragen

Warum ist dein GAP schneller als dein echtes Tempo?

Weil du Höhenmeter gemacht hast: Bergauf kostet dasselbe Tempo viel mehr Energie als im Flachen. GAP rechnet die Steigung in das flach-äquivalente Tempo um, und das liegt auf einer bergigen Strecke schneller als das, was deine Uhr zeigt.

Ist GAP genau?

Es ist eine gute Schätzung, keine exakte Wahrheit. Höhendaten aus GPS und Barometer enthalten Rauschen, und die Umrechnung ist ein Modell, das nicht jeden Untergrund, Wind oder Laufstil erfasst. Nutze GAP als besseres Maß für die Anstrengung am Berg, nicht als harte Zahl.

Wann nutzt du GAP statt deines normalen Tempos?

Vor allem in hügeligem Gelände: um deine Belastung fair zu bestimmen und um Schwellen- oder Tempoarbeit nach Anstrengung zu steuern statt nach einem Tempo, das bei jeder Steigung springt. Dein echtes Tempo bleibt sichtbar — GAP kommt dazu, nicht an seine Stelle.

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